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Seminare
Panflötenseminar in Willingen 9.-11.März 2012
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Alles drehte sich um G-Dur Nicht umsonst spricht man vom "Zauber der Panflöte." Was aber macht die Panflöte so"zauberhaft?" Es sind wohl die sanften und warmen Töne, eine Musik, die die Herzen auf eine ganz besondere Weise bewegt. Ein Instrument, dass eher außergewöhlich ist als gewöhnlich. So war es "endlich" im März wieder so weit. Der Lernprozess, den die Familie Klingler mit pädagogischem Geschick bei uns Schülern ausgelöst hat, fand nun seine Fortsetzung. Nachdem im November die meisten Teilnehmer Anfänger waren und den Schülern die ersten Techniken wie Flötenhaltung, Anblastechnik, die Bauchatmung, die erste Töne und bereits die ersten Stücke u.v.m vermittelt wurde, war es um uns geschehen. Man kann gar nicht mehr aufhören und ist hoch motiviert, sie lässt einen einfach nicht mehr los. So lag es nun an jedem Einzelnen, sich mit dem Gelernten auseinanderzusetzten und die Zeit zu nutzen, bis März die vielen Informationen zu verarbeiten und umzusetzten. Es war schön, die meisten von ihnen wieder zu sehen, auch die Neuzugänge begrüßen zu können und dies zeigt, wie schnell man sich von der Panflöte und ihrer Klangvielfalt überzeugen lässt und sie für den Schüler zu einer echten Herausforderung wird. Und wieder ging die Gruppe mit sehr viel Spaß und Motivation ans Werk. Nun wurden im Einzel- wie auch im Gruppenunterricht, das Gelernte verbessert, erweitert und die Fehler korrigiert. Sicher ist die Panflöte für viele noch ein Exot und man findet nur wenige Lehrer, die, wie die Familie Klingler dem Schüler didatisch aufbereitete Lerninhalte liefern und geduldig und, wie es die Pädagogik festlegt, nämlich Lerninhalte vom Einfachen zum Schweren und vom Zusammengesetzten zum Abtrakten, vermittelt. Der Schüler wird da abgeholt, wo er steht und individuell wird auf ihn eingegangen. So kann auch der Anfänger, auch der, der keine Noten kennt und vorher noch kein Instrument erlernt hat, das Panflöten spielen lernen. Und ich kann denjenigen nur dazu ermuntern, einfach und unvoreingenommen anzufangen, reinzuschnuppern und sich von diesem Instrument überzeugen zu lassen. Selbst Panflöten, mit dem besonderen Schliff, werden zur Verfügung gestellt. Man muss einfach nur teilnehmen und es doch wenigstens versuchen. Alles hat seine Zeit. Auch die Zeit, sich Wünsche zu erfüllen und sich auch herausfordern zu lassen, um Neues zu lernen. Es sollte die Liebe zum Insrument und zur Musik sein, die einen diesen Weg gehen lässt, um es erfolgreich werden zu lassen, nicht der EHR-GEIZ. An dieser Stelle von uns Teilnehmern einen herzlichen Dank an Herrn Weber und Mitarbeiter für Ihren Einsatz, die Organisation und die Bereitstellung der Räumlichkeiten zur Durchführung der Seminare. Wie auch an Familie Klingler, die die weite Reise, vom Bodensee auf sich nehmen um uns die Flötentöne beizubringen.Eine hervorragende Zuammenarbeit, die diese Seminare erfolgreich macht und wir alle viel Spaß haben und gerne wiederkommen lässt. Ein Dankeschön für den den Bericht von Brigitte Freyer |
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Abschliessender Brief an Herr Pfarrer Weber für die Organisation des Panflötenseminars vom 4.-6.11.2011.
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von Brigitte Freyer Allein schon die Idee, in der beeindruckenden Pilgerkirche ein Panflötenseminar anzubieten, war hervorragend, und die gesamte Organisation lässt sich als vollkommen gelungen bezeichnen, besser hätte es nicht sein können. So kam eine Gruppe aus ganz Deutschland zusammen, in der jedes Alter würdig vertreten wurde, und in der sich alle untereinander unterstützt haben. Angenehm war auch das gemeinsame Beisammensein, sei es abends oder während des Tages bei Kaffee und Kuchen, wofür immer gesorgt war. Besonderes erwähnenswert ist, dass Sie zur Durchführung des Seminars die Familie Klingler gewinnen konnten, zumal die Panflöte ihren Ursprung in Rumänien hat und die Mitglieder der Familie traditionell in Rumänien gelernt und studiert haben. Den Unterricht habe ich als sehr professionell erlebt. Als Schüler wird man da abgeholt, wo man steht und man wird individuell gefordert und gefördert. Erkennbar war vor allem die eigene Motivation, die notwendigen Techniken und Tricks zu vermitteln, was sich natürlich auf den Lernenden überträgt. Das Highlight war das Konzert am Samstagabend. Hier wurde dem Zuhörer die Tradition ihrer Volksmusik, mit dem hohem Anspruch der klassischen Musik in absolut genialer Weise vereint, präsentiert. Entsprechend stieg das Trio in das Konzert ein. Stücke wie "Großer Gott wir loben Dich", "Der einsame Hirte" " Ca La Caval", "Adagio", " Ungarischer Tanz" Sorocul u.v.m. wurde uns als Leckerbissen dargebracht. Wie versunken hauchte das Trio in ihre Panflöten, mit einer außerordentlichen Hingabe und Konzentration entlockten sie in faszinierendem Wechsel zwischen kaum wahrnehmbarem pianissimo und lebenslustigem fortissiomo Töne ein, kongenial begleitet von Orgel, Akkordeon und Keybord. Virtuos und mit unglaublicher Leichtigkeit dargeboten was wohl restlos unter die Haut ging. Den stehenden Applaus hatte das Trio in jeder Hinsicht verdient. Krönender Abschluss waren die Zugaben wie " Die Lerche" und ???? . So hingebungsvoll dargebracht, so musikalisch vollendet interpretiert und mit dem Zauber der Panflöte einzigartig instrumentiert. Es war wohl mehr ein "Singen" auf der Panflöte. Mehr Perfektion und virtuosen und musikalischen Ausdruck hätte auch der legendäre Gheorge Zamfir, nicht bringen können. Die Panflöte gehört zu den ältesten Instrumenten der Menschheit und ist wahrscheinlich sogar älter als ihr Mythos und ihr Name, manche Quellen sprechen der rumänischen Panflöte ein Alter zu, das bis in prähistorische Zeiten zurückgeht. Dennoch: Musikgeschichtlich hat dieses großartige Instrument mit seiner unerschöpflichen Ausdruckskraft nie die verdiente Anerkennung erhalten. Umso respektvoller ist die Weitergabe dieser Tradition zu würdigen. Diese Musik kann man nur schwer beschreiben, man muss sie erst gehört haben, um ihr für immer zu verfallen oder eben nicht. Sie ist Trost, sie ist volkstümlich, auch klassisch, zum Hinhören oder Träumen. Sie bewegt die Gemüter. Es ist dieser immerwährende Konflikt menschlichen Lebens, der hier Freud und Leid, Liebe und Sehnsucht, Glück und Trauer in musikalisch so einzigartiger Form zum Ausdruck bringt. So manch einem Schüler wurde sicher bewusst, dass es ein langer Weg ist um dieses grandiose Instrument spielen zu können, aber auch hier ist, wie im Leben, der Weg das Ziel. Ein Weg, der Lernprozesse auslöst durch diszipliniertes Üben, das man besser als "Spielen" oder "Pilgern" betrachten sollte und sicher erfolgreich wird in Begleitung dieser Lehrer. |
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Panflötenseminar 20.05.2005 bis 28.05.2005 in Arad (Rumänien)
| Einmal nach Rumänien zu reisen, mit der Panflöte im Gepäck..das Land und seine Traditionen, die Menschen und die Lebensweise dort kennenlernen....die Folklore, die Musik - die Verbundenheit mit der Panflöte - die Idee von Klaus Klingler ein Seminar in diesem wunderschönen Land wo die Panflöte "zu Hause" ist zu veranstalten fanden alle großartig. .So wurde von ihm ein Panflöten-Seminar in Rumänien geplant und organisiert."Diese Reise wird ein ganz besonderes Erlebnis", das dachten sich wohl auch die vielen Teilnehmer und Mitreisenden als sie von diesem Vorhaben hörten. Am Morgen des 20.05.2005 war es dann e n d l i c h soweit. Der mit Spannung erwartete Tag der Abreise. Der Reisebus stand am Bahnhof in Singen bereit und nun wurde das viele Gepäck und die Instrumente eingeladen.Die meisten der Seminarteilnehmer und Mitreisenden waren schon vor Ort und so begann unsere aufregende Reise. Auf dem Weg nach München stiegen noch einige Teilnehmer dazu, sodass sich der Bus allmählich füllte.In München warteten die letzten Reisegäste. Wir waren sehr gespannt, denn von hier aus sollte uns ein ganz besonderer Gast nach Rumänien begleiten um uns im Panflötenspiel zu unterrichten -Ulrich Herkenhoff- und sein musikalischer Begleiter am Cymbal -Laurentiu Ciocanel- Über Österreich und Ungarn brachte Erich seine gutgelaunten Fahrgästen sicher nach Rumänien.Am 21.05.2005 um ca. 6,30 Uhr (deutscher Zeit) kamen wir in Arad am Bahnhof an, wo einige der Mitreisenden sich bis zur Rückfahrt von uns verabschiedeten.Von dort aus wurde unser Bus dann schließlich zum Hotel gelotst und alle freuten sich nun erstmal auf Frühstück, Dusche und natürlich ..... ein Bett!! !Nachdem jeder sein Gepäck auf sein Zimmer gebracht hatte trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück.Jedem war deutlich anzusehen wie beeindruckend die Atmosphäre dieses Hotels auf ihn wirkte. Klaus Klingler, der schon mehrere Tage vor uns nach Arad gefahren war um alles für uns vorzubereiten, begrüßte uns ganz herzlich.Nachdem sich alle für ein paar Stunden zurückgezogen hatten um sich von der langen Fahrt zu erholen kamen wir am Nachmittag zusammen um uns erst einmal einander vorzustellen und den weiteren Tagesablauf sowie die Stundenpläne des Seminars zu besprechen. Bei gemütlichem Beisammensein ließen wir den Tag bei einem Abendessen mit viel Spaß und Humor ausklingen. Für die Nachtschwärmer war natürlich noch ein Event für den Abend geplant. Trotz des anstrengenden Tages, beschlossen noch viele von uns den Abend mit dem Besuch einer Cabaret-Show zu beenden. Am Morgen des 22.05.2005 liefen die Vorbereitungen für das Eröffnungskonzert auf Hochtouren. Die Schüler ließen sich dadurch zum üben animieren und das ganze Hotel war erfüllt vom Panflötenklang...Ja sogar auf dem riesigen Platz draußen vor dem Hotel trafen sich einige Seminarteilnehmer um zu üben und hatten dort bald neugierig lauschendes Publikum.Es war faszinierend zu beobachten wie die Klänge der Panflöte die Menschen zum Staunen brachte. Begleitet wurden die beiden von Stefan Klingler am E-Piano und Laurentiu Ciocanel am Cymbal. Über eine Stunde war das Hotel in traumhafte Musik gehüllt und selbst den jüngsten Besuchern war die Begeisterung anzusehen.Ein Überraschungsgast, der Bürgermeister des Ortes "Macea" präsentierte eine ganz außergewöhnliche Art von Musik Ihm genügte ein Blatt von irgendeinem Baum oder Strauch welches er in den Mund nahm und darauf lustige Lieder spielte oder blies!? Die Künstler wurden vom Publikum mit tosendem Applaus verabschiedet. Am Abend spazierten wir durch Arad zu einem romantischen Restaurant an einem kleinen See, wo beleuchtete Pavillons auf dem Wasser befestigt waren...Und wieder ein wunderschöner Abend mit gutem Essen, viel Spaß und guter Laune.. Lasst uns Panflöte spielen !! Jeden Morgen zwischen 8 und 9 Uhr trafen sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Frühstück. |
Panflöte üben und die ganze Arbeit für die Vorbereitung des Konzertes, das macht natürlich auch hungrig .. gemeinsam liefen wir mittags zu einem sehr schönen und gemütlichen Restaurant, wo wir schon erwartet wurden. Nach einem hervorragenden Essen sollst du ruh'n ....was die meisten von uns auch beherzigten, denn der Tag hielt ja noch so einige Ereignisse für uns bereit.. das Highlight des Tages das ERÖFFNUNGSKONZERT.Alle warteten schon gespannt und voller Vorfreude darauf. Gegen 17,00 Uhr kamen die ersten Gäste und allmählich füllte sich der wunderschöne Innenhof des Hotels. ![]() Gebannt und fasziniert lauschten die Besucher den zauberhaften Klängen die Ulrich Herkenhoff und Mathias Klingler der Panflöte entlockten. ![]() |









